| Ich bin das Wesen hinter den Texten. Wer ich bin? Wie ich
bin? Das kommt immer auf die Sichtweise an. Außenstehende sehen mich als
schüchtern, manche auch seltsam, meine Freunde denken ich sei verrückt
(im positiven Sinne!) und meine Familie sieht mich als zielstrebig an.
Kommen wir doch zunächst zu ein paar unerschütterlichen Fakten. Ich bin
24 Jahre und Physiotherapeutin. Geboren wurde ich in Braunschweig und bin
nach dem Abschluss meiner Ausbildung zu meinem Freund nach Schwelm
gezogen. Mein Abi habe ich mit den Leistungskursen Deutsch und Erdkunde
2007 abgeschlossen. Zuvor hatte ich meinen Realabschluss 2003 gemacht. Und
wer jetzt richtig gerechnet hat, weiß auch, dass ich eine Ehrenrunde
gedreht habe. Zuerst hatte Deutsch und Chemie als Leistungskurs gehabt.
Hat nicht so ganz funktioniert *lach* Wobei jedoch Deutsch weniger zu
meinen Lieblingsfächern gezählt hat und ich es nur wählte, weil ich mir
damit recht sicher war, durch die Prüfungen zu kommen. Ich mochte es überhaupt
nicht Texte zu interpretieren und erst recht nicht die Frage: Was wollte
uns der Autor damit sagen / Warum hat er das genau so geschrieben. Ein
Gedanke, der mir oft durch den Kopf ging: „Vielleicht hat er sich auch
gar nichts dabei gedacht.“ Ich hoffe, dass sich niemals ein Schüler mit
meinen Texten auseinandersetzen muss.

Wie ich zum Schreiben kam:
In der ersten Klasse lernte ich wie alle Kinder die Buchstaben in eine
halbwegs vernünftige Reihenfolge zu bringen. Warum nur halbwegs? Die
Rechtschreibung war mein Feind. Mein absoluter Rekord waren 50 Fehler in
einem Diktat. Ich hasste Deutsch. Als ich 14 war mussten wir ein Buch
lesen, das von einer Realschulklasse geschrieben war. Ich mochte es nicht.
Der Hauptcharakter hatte sterben müssen, was mir gar nicht gefiel, da ich
mich auch noch mit ihm identifizieren konnte. Er hatte genau wie ich
Probleme in der Klasse, weil er nicht zur Masse passte. Ich hatte weder
geraucht, noch getrunken und ich war auch gegen diesen Markenwahn. Damit
hatte ich mich ins Abseits geschossen. Doch ich wollte ich bleiben. Aber
das Buch regte mich auch an selbst zu schreiben. Viel Fantasie hatte man
mir schon immer zugesprochen. Manchmal auch zu viel *g* Ich wollte es
besser machen. Allerdings war das doch etwas schwerer als ich dachte. O.k.
sehr viel schwerer. Bis ich etwas wirklich Vorzeigbares entstand dauerte
es sehr lange. Und ich bin mir sicher, dass meine Entwicklung noch
lange nicht am Ende ist.
Zum Glück wurde auch meine Rechtschreibung im Laufe der Jahre besser,
wenn auch nicht perfekt.
Viel Unterstützung bekomme ich beim Schreiben von meiner Freundinnen und
Autorenkolleginnen Falkonide und Jary. Ohne die beiden wäre ich bei
weitem noch nicht dort, wo ich jetzt bin.
Und was mache ich sonst noch?
Ich liebe Animes und Mangas und stelle mir auch alle meine Charaktere
als Anime Charaktere vor. Meine Lieblinge sind dabei Dragonball Z, Saiyuki,
Weiß Kreuz, Darker than Black, Digimon und Vampire Miyu. Außerdem höre
ich gerne Musik, singe auch und versuche besser darin zu werden.
Seit meiner Grundschulzeit bin ich Star Trek Fan und brachte meine liebe
Klassenlehrerin in die Verzweiflung als ich werden wollte wie Spock. Ich
weigerte mich zu lachen. Hat allerdings nicht lange funktioniert.
Vielleicht machten ihr die Worte Phaser, Quantentorpedos und
Warp-Antrieb mehr Sorge.
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