.:Projekt V:.
Oh nein, nicht noch eine...
Vampirgeschichte. Doch, es ist eine ;-) Ich möchte an dieser
Stelle noch einmal sagen, dass ich Twilight nie gelesen habe und es auch nicht
tun werde. Ich mag diesen ganzen Vampirhype nicht... Ich mag Vampire seit 2002
und eigentlich auch schon länger. Wirklich befassen tue ich mich mit dem Thema
aber erst seit 8 Jahren ^.^ Den Anstoß gab mir der Manga Vampire Miyu,
diese Geschichte hat mich in meiner Vampir Vorstellung beeinflusst.
Klappentext
Aus dem Wunsch in den Armen des Vampires Masato zu sterben ist
für Yuka eine Liebe geworden, die von dem Untoten erwidert wird. Sie weiß
nicht wie lange ihre Beziehung noch aufrecht bleiben wird, doch daran mag sie
nicht denken. Sie lebt von Nacht zu Nacht und es ist ihr egal, dass dieser
Vampir Menschen aussaugt um zu existieren. Als der Vampirjäger Brad auftaucht,
gerät sie zwischen die Fronten. Denn ihr als Mensch darf er nichts antun und
Yuka hat nur ein Ziel: Masato beschützen.
Status
Vorschreiben - abgeschlossen
Abgetippt - 19 von 26 Kapiteln
Überarbeitet - 7 von 26 Kapiteln
Die Geschichte spielt in Japan (bevor jemand aufschreit, weil
Yuka ja ein exotischer Name ist ;-) )
Leseprobe Kapitel 1
Warum sind nicht alle Jungs wie er...
Yuka seufzte, ihren Blick verträumt aus dem Fenster gerichtet. Die Gedanken an ihn ließen das Mädchen das Chaos um sie herum vergessen.
Du bist so anders als die. Sie schloss die Augen. Ist es weil du älter bist? Aber wie alt... Unsanft wurde sie durch einen Treffer am Kopf aus ihren Träumen gerissen.
„Wenn ihr schon Sachen durch die Gegend werfen müsst, dann zielt gefälligst besser!“, rief sie verärgert. Das Wurfgeschoss, der Tafelschwamm, lag nun auf ihrem Block und gab sein letztes Wasser, das er noch nicht bei seinen Flugreisen in der Klasse verloren hatte, an das Papier ab.
„Man, bleib mal locker, du Streber.“
Yuka senkte den Kopf. Streber... Klar gerade ich mit meinen Noten.
Um ihre vor Zorn zitternden Hände zu beruhigen griff sie nach ihrem Kugelschreiber und malte Kringel auf das nasse Papier. Ohne dass sie es bemerkte, wurden diese langsam immer mehr zu Buchstaben und schließlich zu seinem Namen.
„Masato? Wer soll das denn sein?“, wollte einer der Jungs wissen und riss ihr den Block unter dem Stift weg.
Yuka sprang auf. „Gib mir das wieder! Und wer Masato ist, geht dich gar nichts an!“ Verzweifelt versuchte sie ihren Block zurückzubekommen, den ihre Mitschüler nun durch den Raum warfen, damit auch jeder sehen konnte, was sie da geschrieben hatte.
„Jetzt wird sie sauer. Wer ist der Typ? Dein Freund?“
Einige brachen in Gelächter aus, andere schüttelten kichernd den Kopf oder murmelten etwas hinter vorgehaltener Hand.
„Wer will die schon haben?“
„Dieser Masato muss ja echt scheiße aussehen, wenn er mit der...“
„Haltet den Mund!“ Yukas Schrei genügte um alle anderen zum Schweigen zu bringen. Normalerweise sprach sie so leise, dass selbst ihre Sitznachbarn sie kaum verstanden. „Es ist mir völlig egal, was ihr über mich sagt, aber wagt es nicht noch einmal seinen Namen auszusprechen!“
Yuka wusste, dass sie damit nur noch mehr Öl in Feuer gegossen hatte. Sonst vermied sie alles, was ihre Mitschüler anstacheln könnte, doch um ihn zu verteidigen, war sie bereits alles zu tun. Denn er war der Einzige, der das Mädchen so akzeptierte wie sie war.
~Kapitel 2 und 3 folgen~
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